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Technisches Klettern

Technisches Klettern


Vor dem zweiten Weltkrieg, in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts hat das technische Klettern seine Wurzel. Mit Hilfe von Seilen, Haken, Leitern und ähnlichem konnte man nun, die bis dahin unbezwingbaren Nordwände der Alpen wie beispielsweise das Matterhorn, die Große Zinne oder die Eigernordwand erklettern. In den kommenden Jahrzehnten erfreute sich das technische Klettern immer größerer Beliebtheit und wurde von zahlreichen Leuten betrieben.



Doch durch die technische Entwicklung war es um die 70er Jahre rum möglich, fast jeden Gipfel mit Hilfe einer speziellen Ausrüstung zu erklimmen und so entstand eine Art Gegenbewegung: das Freiklettern, bei dem man Seile, Haken etc. Nur zur Sicherung nimmt und sich weitestgehend nur mit der Kraft der Arme und Beine fortbewegt. Heute wird das technische Klettern hauptsächlich beim Bigwall- Klettern und beim Klettern auf extrem schwierigen Routen in den Alpen ausgeführt.

Beim technischen Klettern werden die Haken als Tritte und Griffe verwendet. Je schwieriger die Route wird, desto häufiger kommt es vor, dass sogar Leitern oder ähnliches zum Einsatz kommen um beispielsweise ein Dach zu überbrücken. Bei extrem glatten Steilwänden werden Haken in die Risse einer Wand geschlagen oder, wenn noch keine Risse vorhanden sind, in die Wand gebohrt. So ist es möglich, sich Stück für Stück die Wand hoch zu arbeiten.

Da der ganze Kletterprozess bis weilen recht langwierig sein kann, ist es oftmals nicht möglich, eine Kletterstrecke an einem einzigen Tag zu schaffen. Man arbeitet sich also so weit voran wie möglich, das heißt, man befestigt so viele Haken wie es geht und setzt diese Arbeit dann am nächsten Tag fort. Auf diese Weise ist es möglich, schwierige und vor allem lange Strecken zu überwinden.

Beim technischen Klettern gibt es ein spezielles Bewertungssystem. Diese reicht von A0 bis A6 und gibt die Schwierigkeit der Route an, bezogen auf die Festigkeit des Felsens, den nötigen Kraftaufwand und die Schwierigkeit beim Einschlagen von Haken.



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